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Buchtipp: Tausend Tage in Orvieto

7. Februar 2007 um 16:57

Habe heute "Tausend Tage in Orvieto" von Marlena de Blasi zu Ende gelesen und muß euch jetzt einfach mal von diesem Buch vorschwärmen. Es ist eine Liebesgeschichte, die in Italien spielt, die aber auch um Freundschaft und den Traum vom Glück geht. Hat mir sehr gefallen. Hier mal eine kurze Zusammenfassung:

Marlena und ihr Mann Fernando kommen auf der Suche nach "ihrem Ort" in Italien nach Orvieto undverlieben sich in einen leerstehenden Palazzo aus dem 15. Jahrhundert - direkt neben dem Dom. Die adeligen Besitzer sind schnell bereit zu vermieten - tatsächlich aber dauert es drei Jahre, bis die beiden in ihre Traumwohnungeinziehen können. Als sie und Fernando schließlich mit einem großen Bankett den Ballsaal eröffnen, finden sich Menschen zusammen, die einander bisher nicht wahrgenommen haben, und feiern ein rauschendes Fest mit Musik, Tanz und kulinarischen Genüssen, das sie nie vergessen werden.

Eine Leseprobe habe ich auch gefunden
http://www.eichborn.de/s2/default.asp?SeID=&id=16&-tid=1866&x=1&y=1

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16. Februar 2007 um 16:31

Tausend Tage in Orvieto
Ich kenne das Buch auch. Die beiden Vorgänger fand ich schon klasse und mußte mir das neuste Werk von De Blasi natürlich auch zulegen. Ein klasse Schreibstil und es fällt schwer das Buch aus der Hand zu legen. Und spätestens nach diesem Roman ist man Italien-Fan und will sich diese wunderschöne Landschaft selber anschauen. Italien ist aber immer eine Reise wert wie ich finde

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12. März 2007 um 7:32
In Antwort auf myf_12875601

Tausend Tage in Orvieto
Ich kenne das Buch auch. Die beiden Vorgänger fand ich schon klasse und mußte mir das neuste Werk von De Blasi natürlich auch zulegen. Ein klasse Schreibstil und es fällt schwer das Buch aus der Hand zu legen. Und spätestens nach diesem Roman ist man Italien-Fan und will sich diese wunderschöne Landschaft selber anschauen. Italien ist aber immer eine Reise wert wie ich finde

"Tausend Tage in Orvieto"
Die früheren Werke von di Blasi muss ich glaube ich jetzt auch noch lesen. Ich mag ihren Schreibstil nämlich auch sehr gerne. Es liest sich leicht und verspielt. Und die Rezepte, hast Du schon etwas nachgekocht?

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27. März 2007 um 18:47
In Antwort auf an_12046723

"Tausend Tage in Orvieto"
Die früheren Werke von di Blasi muss ich glaube ich jetzt auch noch lesen. Ich mag ihren Schreibstil nämlich auch sehr gerne. Es liest sich leicht und verspielt. Und die Rezepte, hast Du schon etwas nachgekocht?

"Tausend Tage in Orvieto"
Hab jetzt schon zwei Sachen nachgekocht. Das hier ist mein absoluter Favorit:

Karamelisierte Blutorangen
810 kernlose Orangen oder 1012 Blutorangen
4 EL Butter
Halbe Tasse Zucker

Schälen Sie die Orangen mit einem kleinen, scharfen Messer, befreien
Sie sie sowohl von ihrer farbigen Schale als auch von der
weißen Innenhaut. Schneiden Sie die Orangen horizontal in Drittel
oder Viertel, je nach ihrer Größe. Da das Obst mit heißem Karamel
in Berührung kommt, muß es in stabile Stücke geschnitten
werden, damit es nicht auseinanderfällt.
Schmelzen Sie die Butter über kleiner Flamme in einer schweren
Kasserolle, die groß genug ist, die Orangen aufzunehmen.
Fügen Sie den Zucker hinzu und rühren Sie ständig mit einem
Metallöffel, bis der Zucker dunkelbraun wird. Geben Sie vorsichtig
die Orangen in die Karamelmasse und wenden Sie sie, um sie
mit der Sauce zu bedecken. Seien Sie geduldig, wenn die Kühle der
Früchte den Karamel fest werden läßt, denn er wird wieder
schmelzen, sobald die Orangen erwärmt sind. Fahren Sie nur
damit fort, sie zu wenden. Geben Sie die karamelisierten Orangen
auf ein nicht haftendes oder leicht mit Butter bestrichenes Backblech
und decken Sie sie leicht mit Frischhaltefolie ab. Stellen Sie
sie an einen kühlen Platz, aber nicht in den Kühlschrank. Die
Orangen können 24 Stunden vor dem Auftragen bis hierhin vorbereitet
werden.
Heizen Sie den Grill im Ofen vor. Zehn Minuten vor dem Auftragen
stellen Sie das Backblech mit den karamelisierten Orangen
10 cm unter den Grill und backen die Früchte, bis die Ränder sich
verfärben und der Karamel zu schmelzen beginnt. Wenden ist
nicht erforderlich. Stellen Sie vorgewärmte, flache Suppenteller
griffbereit. Löffeln Sie ein paar Orangen mit ihrer Sauce auf die
vorgewärmten Teller, geben Sie sofort gelato darauf und reichen
Sie das Ganze mit großen Suppenlöffeln. Zu empfehlen ist, das
Gericht an den Tisch zu tragen und die Gäste zu überreden, gleich
mit dem Essen anzufangen, solange die Orangen noch sehr warm
und das Eis noch sehr kalt ist. Eine äußerst erstrebenswerte Empfindung.
Das einzige, was man dazu trinken kann, ist ein eisgekühlter
Moscato.

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