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Gedichte verfassen

6. Januar 2008 um 14:30

Hallo ihr Lieben
Erstmal ein herzliches Lob an alle, wenn ich eure Gedichte/Zitate lese berührt mich das voll und ganz. Da ich einige Enttäuschungen einstecken musste, ob nun beruflich, in Liebesdingen o.ä. möchte ich auch sehr gerne meine Gefühlslage in Gedichte fassen. Ich habe noch nie Gedichte geschrieben, mich je mit Poesie befasst.
Meine Frage nun: Wie geht ihr vor wenn ihr anfängt euch etwas von der Seele zu schreiben, auf was wird geachtet? Es ist garnicht so einfach, spontan drauf loszuschreiben was einem so auf der Seele brennt Ich würde mich freuen, ein paar Tips von euch zu bekommen. Liebe Grüße und macht weiter so.

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19. Januar 2008 um 2:27

Also ich..
.. finde es besonders wichtig dass du dich nicht hinsetzt und dir sagst: so jetzt fasse ich mal meine gefühle in ein gedicht zusammen.
Es sollte vielmehr so sein, wenn du gerade auf deinem Bett sitzt oder auf der coach und du bist alleine und denkst so über dein Leben nach und versinkst in gedanken und bist auch in einem totalen gefühlswirrwarr gerade drinnen, dann nimm dir einfach einen zettel und stift her und beginn zu schreiben !!
Ganz locker und frei von der seele, nicht aufgezwungen !!

ganz liebe grüße
julia

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31. Mai 2008 um 13:57

Wenn ich schreiben will...
dann überlege ich mir ersteinmal im voraus ein passendes metrum, welches meine gefühle am besten vermittelt, es gibt grundlegende lesemuster eines metrums...der jambus xXxXxX
der trochäus XxXxX, der daktylus XxxXxx und der anapäst xxXxxX

die x und X stehen für silben und die art wie man diese silben liest, großes X ist eine betonte silbe und ein kleines x ist eine unbetonte silbe

wenn ich also etwas im jambus xXxXxX schreiben möchte, überlege ich mir zuvor das ich einen schwachen anfang brauche, gefolgt von einer hebung in der silbenfolge

dann überleg ich mir ob ich ein gereimtes gedicht, einen paarreim, stabreim, kreutzreim oder ein ungereimtes gedicht verfassen möchte, oder sogar ein gänzlich freies gedicht

ganz wichtig ist die handlung und die metaphorik der sprache, ein roter faden sollte den leser durch das geschehen führen und das ganze sollte in verdichteter form passieren

dann überleg ich mir wieviele strophen ich verfassen möchte und wieviele verse die jeweiligen strophen beinhalten, auch hier ist ein muster wichtig um den lesefluss zu garantieren
dann verpack ich meine worte in genau diese schemen und hoffe das es einigen gefällt was sie lesen
glg pringles

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20. Februar 2014 um 17:36

Nimm
dir ein kleines Notizbuch zur Hand und schreib deine Ideen immer hinein. Dann hast du deine Inspiration, wenn du einzelne Ideen gezielt ausarbeitest. Mit der äußeren Form anzufangen, halte ich für schwieriger als umgekehrt. Überleg dir, was du sagen willst, such die richtigen Begriffe, Ausdrücke, kleide sie in sinnvolle Aussagen inkl. stilistische Merkmale. Im Anschluss kannst du dann an der Metrik arbeiten, denn die wird meist durch einfach Füllwörter weitgehend aufgehalten.

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