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In der Schule gelesene Bücher..

4. Februar 2006 um 23:07

hey leute,
würde mich sehr interresieren, was ihr eigentlich von büchern haltet, die ihr in der schule lesen "musstet"..
wir mussten in der oberstufe unteranderem folgende bücher lesen:
Franz Kafka - Amerika
Schiller - Kabale & Liebe
Harry Mulisch - Das Attentat
Patrick Süßkind - Das Parfüm

Mir haben im grunde alle sehr gut gefallen..wobei schiller nicht besonders leicht zu lesen ist und kafka unglaublich viel beschreibt..na ja aufjedenfall würde ich gern erfahren was ihr so gelesen habt..

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5. Februar 2006 um 12:28

Hallo
also wir hatten:
der report der magd-margret atwood
kabale&liebe-schiller
effi briest-t.fontane
romeo&juliet-shakespeare
1984- george orwell
...
also am schlimmsten war effi briest und 1984!!!
diese bücher habe ich gehasst wie die pest!
mfg
candy

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5. Februar 2006 um 14:48
In Antwort auf sherah_12045416

Hallo
also wir hatten:
der report der magd-margret atwood
kabale&liebe-schiller
effi briest-t.fontane
romeo&juliet-shakespeare
1984- george orwell
...
also am schlimmsten war effi briest und 1984!!!
diese bücher habe ich gehasst wie die pest!
mfg
candy

Oh ja...
Effi Briest fand ich auch schlimm. Und Woyzeck.

Hattet ihr nicht mehr Bücher in der Schule? Wir hatten jede Menge:

- Maria Stuart (fand ich klasse)
- Faust (sollte man wohl mal gelesen haben)
- Schlafes Bruder (war ok)
- Die Leiden des jungen Werther (super)
- Der Besuch der alten Dame (auch ein tolles Buch)
- Das Parfüm (ebenfalls gut)
- Der Fremde (fand ich nicht sehr gelungen)
- Die Verwandlung (war mir zu bizarr)
- Romeo und Julia (ich liebe es!)
- Hamlet
- 1984 (fand ich damals sehr beklemmend)
- Romeo und Julia auf dem Dorfe (nicht sehr einfallsreich)
- Aus dem Leben eines Taugenichts (unglaublich langweilig)
- Bahnwärter Thiel (auch so ein Buch, bei dem man irgendwie ein schlechtes Gefühl kriegt)
- Wilhelm Tell
- Der Fänger im Roggen
- Die neuen Leiden des jungen W. (war ich nicht so begeistert)
- Nathan der Weise (fand ich ganz gut)
- Jugend ohne Gott (war ok)
- Siddharta (war mir ein bißchen zu philosophisch)

Mehr fallen mir im Moment nicht ein. Ich finds sehr gut, daß man in der Schule so viel liest, gehört ja doch vieles zur Allgemeinbildung. Was mich nur immer wahnsinnig genervt hat, war, daß die Bücher immer so zerpflückt wurden und so viel an den Haaren herbeigezogener Blödsinn irgendwo reininterpretiert wurde. Leuten, die eh nicht so gern lesen, verdirbt man damit wirklich jeglichen Spaß dran.

Ivy

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5. Februar 2006 um 17:18
In Antwort auf claude_12682620

Oh ja...
Effi Briest fand ich auch schlimm. Und Woyzeck.

Hattet ihr nicht mehr Bücher in der Schule? Wir hatten jede Menge:

- Maria Stuart (fand ich klasse)
- Faust (sollte man wohl mal gelesen haben)
- Schlafes Bruder (war ok)
- Die Leiden des jungen Werther (super)
- Der Besuch der alten Dame (auch ein tolles Buch)
- Das Parfüm (ebenfalls gut)
- Der Fremde (fand ich nicht sehr gelungen)
- Die Verwandlung (war mir zu bizarr)
- Romeo und Julia (ich liebe es!)
- Hamlet
- 1984 (fand ich damals sehr beklemmend)
- Romeo und Julia auf dem Dorfe (nicht sehr einfallsreich)
- Aus dem Leben eines Taugenichts (unglaublich langweilig)
- Bahnwärter Thiel (auch so ein Buch, bei dem man irgendwie ein schlechtes Gefühl kriegt)
- Wilhelm Tell
- Der Fänger im Roggen
- Die neuen Leiden des jungen W. (war ich nicht so begeistert)
- Nathan der Weise (fand ich ganz gut)
- Jugend ohne Gott (war ok)
- Siddharta (war mir ein bißchen zu philosophisch)

Mehr fallen mir im Moment nicht ein. Ich finds sehr gut, daß man in der Schule so viel liest, gehört ja doch vieles zur Allgemeinbildung. Was mich nur immer wahnsinnig genervt hat, war, daß die Bücher immer so zerpflückt wurden und so viel an den Haaren herbeigezogener Blödsinn irgendwo reininterpretiert wurde. Leuten, die eh nicht so gern lesen, verdirbt man damit wirklich jeglichen Spaß dran.

Ivy

Da hast du recht!
ich glaube am meisten wurde jedoch bei romeo und julia rausgeholt , so lange habe ich noch nie zeit mit einem buch verbracht

mfg
candy

aber ich fand es auch gut, dass wir viel gelesen haben
mittlerweile wo ich seit 3 jahren nicht mehr zur schule gehen muss, habe ich nur 2 bücher gelesen
*schäm*

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6. Februar 2006 um 19:45
In Antwort auf sherah_12045416

Da hast du recht!
ich glaube am meisten wurde jedoch bei romeo und julia rausgeholt , so lange habe ich noch nie zeit mit einem buch verbracht

mfg
candy

aber ich fand es auch gut, dass wir viel gelesen haben
mittlerweile wo ich seit 3 jahren nicht mehr zur schule gehen muss, habe ich nur 2 bücher gelesen
*schäm*

..
wir mussten romeo&julia im unterricht nicht lesen..was ich komisch finde, immerhin ist das die liebesgeschichte schlecht hin..hab es daher aber privat gelesen..kann aber jedem MacBeth empfehlen..ist meiner meinung nach eines der besten stücke shakespeare's..
ich gehe seit fast einem halben jahr nicht mehr zur schule und habe bisher schon mindestens 5 bücher gelesen..finde es besser nicht unter zeitdruck lesen zumüssen..amerika von kafka habe ich z.b. nur "überflogen" sogar einige seiten ganz frech übersprungen..wer's gelesen hat wirds bestimmt verstehen..

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8. Februar 2006 um 19:23

Das waren so viele!
In der Oberstufe haben wir viel von Thomas Mann und Hermann Hesse gelesen. Die haben mir eigentlich alle ganz gut gefallen. Und das war dann auch mein Abi-Thema.

Goethe und Schiller waren einige Male vertreten. Mit denen hatte ich auch keine Probleme.

Und was habt Ihr alle gegen Effi Briest?

Dürrenmatt - ging so.

Fänger im Roggen haben wir sowohl in Englisch als auch in Deutsch gelesen.

Was mir überhaupt nicht gefallen hat, war "Andorra" von Max Frisch.

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8. Februar 2006 um 22:19

Lang, lang ists her
Also ich erinnere mich an folgende Bücher aus Mittel- und Oberstufe:

Die neuen Leiden den jungen W. von Plenzdorf
Ich war komischerweise die Einzige in der Klasse, die das Buch richtig klasse fand und das ist bis heute so.

Faust I Super
Der Untertan von Heinrich Mann, das war ganz schlimm
Die Buddenbrocks, Th. Mann, war ganz ok
Die Befristeten von Elias Canetti, war auch passabel
Dantons Tod von Büchner, nicht so toll
Woyzeck auch Büchner, fand ich ganz gut
Der Hofmeister von Lenz, ok
Andorra war auch mal dabei, ok
Mehr weiß ich jetzt nicht mehr. Die Liste ist mit Sicherheit nicht vollständig und vor allem nicht in der richtigen Reihenfolge.

awjg

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23. Februar 2006 um 16:29
In Antwort auf lykka_11955475

..
wir mussten romeo&julia im unterricht nicht lesen..was ich komisch finde, immerhin ist das die liebesgeschichte schlecht hin..hab es daher aber privat gelesen..kann aber jedem MacBeth empfehlen..ist meiner meinung nach eines der besten stücke shakespeare's..
ich gehe seit fast einem halben jahr nicht mehr zur schule und habe bisher schon mindestens 5 bücher gelesen..finde es besser nicht unter zeitdruck lesen zumüssen..amerika von kafka habe ich z.b. nur "überflogen" sogar einige seiten ganz frech übersprungen..wer's gelesen hat wirds bestimmt verstehen..

Voll der Stress!
Also ich gehe in Hessen in die Schule und wir sind der erste Jahrgang, der das Zentralabi schreiben muss. Haben eine ewig lange Liste bekommen für die 12/13 mit Büchern, die wir lesen müssen.

wir hatten schon:
* Der Sandmann (fand ich gut)
* Don Carlos (*gähn*)
* die Leiden des Jungen Werther (naja muss man kennen)

jetzt kommt noch:
* woyzeck
* Faust 1
* Buddenbrocks
* Effi Briest
* Das Leben des Galilei
und noch einige, die mir grad net einfallen.

aber die wirklich guten Bücher haben imemr die Lehrer ausgesucht! Also in Englisch (the wave oder the loneliness of the longdistance runner) oder in franze (monsieur Ibrahim) also von vorschriften halte ich nciht so viel!

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4. April 2006 um 17:36
In Antwort auf glenda_12063522

Voll der Stress!
Also ich gehe in Hessen in die Schule und wir sind der erste Jahrgang, der das Zentralabi schreiben muss. Haben eine ewig lange Liste bekommen für die 12/13 mit Büchern, die wir lesen müssen.

wir hatten schon:
* Der Sandmann (fand ich gut)
* Don Carlos (*gähn*)
* die Leiden des Jungen Werther (naja muss man kennen)

jetzt kommt noch:
* woyzeck
* Faust 1
* Buddenbrocks
* Effi Briest
* Das Leben des Galilei
und noch einige, die mir grad net einfallen.

aber die wirklich guten Bücher haben imemr die Lehrer ausgesucht! Also in Englisch (the wave oder the loneliness of the longdistance runner) oder in franze (monsieur Ibrahim) also von vorschriften halte ich nciht so viel!

Jaja
Ich mache jetzt dieses Jahr Abitur (in NRW), und im Deutsch LK haben wir gelesen

Lenz - Der Hofmeister (war okay)
Goethe - Iphigenie auf Tauris (okay. Eigentlich sehr ätzend, aber das ist Ansichtssache. Nicht schwer)
Klopstock - Oden (schön!)
E.T.A. Hoffmann - Der Sandmann (ganz toll!)
C.M. Wieland - Die Salamandrin und die Bildsäule (ganz toll!!)
Leopold Schefer - Die lebendige Madonna (okay)
Kafka - Das Schloss (Eigentlich mag ich Kafka, aber DAS war ätzend!
Pollesch - Freedom, Beauty, Truth and Love (unbeschreiblich O_O)
Kipphardt - Bruder Eichmann (teilweise gelesen, im Theater gesehen. War gut!)
Lessing - Nathan der Weise (nur im Theater gesehen. War okay!)
Brecht - Die sieben Todsünden der Kleinbürger (gut!)

Und vor dem Leistungskurs... Da war
Schiller - Kabale und Liebe (ich glaub, ich mochte es)
Marcel Beyer - Spione (langweilig)
Heiner Müller - Der Auftrag (super!)
Den Rest hab ich erfolgreich verdrängt


Um so Standart-Sachen wie Effie Briest oder die Blechtrommel bin ich zum Glück immer herum gekommen *g*

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16. April 2006 um 15:55
In Antwort auf ilona_12854550

Jaja
Ich mache jetzt dieses Jahr Abitur (in NRW), und im Deutsch LK haben wir gelesen

Lenz - Der Hofmeister (war okay)
Goethe - Iphigenie auf Tauris (okay. Eigentlich sehr ätzend, aber das ist Ansichtssache. Nicht schwer)
Klopstock - Oden (schön!)
E.T.A. Hoffmann - Der Sandmann (ganz toll!)
C.M. Wieland - Die Salamandrin und die Bildsäule (ganz toll!!)
Leopold Schefer - Die lebendige Madonna (okay)
Kafka - Das Schloss (Eigentlich mag ich Kafka, aber DAS war ätzend!
Pollesch - Freedom, Beauty, Truth and Love (unbeschreiblich O_O)
Kipphardt - Bruder Eichmann (teilweise gelesen, im Theater gesehen. War gut!)
Lessing - Nathan der Weise (nur im Theater gesehen. War okay!)
Brecht - Die sieben Todsünden der Kleinbürger (gut!)

Und vor dem Leistungskurs... Da war
Schiller - Kabale und Liebe (ich glaub, ich mochte es)
Marcel Beyer - Spione (langweilig)
Heiner Müller - Der Auftrag (super!)
Den Rest hab ich erfolgreich verdrängt


Um so Standart-Sachen wie Effie Briest oder die Blechtrommel bin ich zum Glück immer herum gekommen *g*

Mmh
also bis jetzt wurde ich von dem klassischen zeug sehr verschont...

ein buch das wir gelesen haben hat mich sehr mitgenommen
ich weiß den autor nicht mehr aba es hieß "Der gelebe Vogel" ich finde eine sehr traurige geschichte über ein verstörtes kriegsflüchtlingsmädchen....
ich finde es ist einfach total schön geschriebne manchmal war mir echt zum weinen zu mute...

sonst haben wir in englisch noch ein buch über so nen hund gelesen und der gladiator.... beide höchst uninteressant....

in deutsch wurde bis jetzt noch gar nich so viel gelesen.... einmal pünktchen und anton in der 5. und dann letzens noch "kleine mann - was nun" eigentlich ein ganz nettes buch von hans fallada.... habe auch das theater stück in krefeld gesehn... eine tolle ergänzung....

bye bye

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24. April 2006 um 16:46

Das war
die typische Schullektüre. Goethes Faust und seinen Werther sowie ETLICHE Gedichte , Schiller, Büchners Woyzeck und den Lenz, Hessischer Landbote, den Parzival von Eschenbach, Heinrich Heine (Deutschland. Ein Wintermärchen und wieder ETLICHE Gedichte), Lessing (Nathan der Weise), Gerhard Hauptmann (Die Weber), Borchert, Dürrenmatt (Besuch der alten Dame u.a. in der Mittelstufe), Patrick Süskinds Parfum (Was für ein geniales Buch, ich habs gleich 2 mal gelesen), Eichendorff (Aus dem leben eines Taugenichts), Frisch (Andorra), Kafka, Fontane (Effi Briest), E.T.A. Hoffmann (Der goldene Topf) und zahlreiche Gedichte von Autoren des Barocks, der Klassik und Romantik bis hin zur Exilliteratur und natürlich nicht zu vergessen Rainer Maria Rilke!
Puh, mehr fällt mir nicht ein. Aber ne ganze Menge was wir da so lesen mussten. Nagut, ich hatte Deutsch als Leistungskurs. Außerdem hatten wir ne Superlehrerin.
Auch wenns manchmal bisschen stressig war so viel zu lessen, mir hat es unheimlich viel Spaß gemacht.

Grüße Jasmin

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9. Mai 2006 um 13:19
In Antwort auf delta_11944452

Mmh
also bis jetzt wurde ich von dem klassischen zeug sehr verschont...

ein buch das wir gelesen haben hat mich sehr mitgenommen
ich weiß den autor nicht mehr aba es hieß "Der gelebe Vogel" ich finde eine sehr traurige geschichte über ein verstörtes kriegsflüchtlingsmädchen....
ich finde es ist einfach total schön geschriebne manchmal war mir echt zum weinen zu mute...

sonst haben wir in englisch noch ein buch über so nen hund gelesen und der gladiator.... beide höchst uninteressant....

in deutsch wurde bis jetzt noch gar nich so viel gelesen.... einmal pünktchen und anton in der 5. und dann letzens noch "kleine mann - was nun" eigentlich ein ganz nettes buch von hans fallada.... habe auch das theater stück in krefeld gesehn... eine tolle ergänzung....

bye bye

Viel
Alle fallen mir jetzt nicht ein aber dabei waren in deutsch:
Wallenstein-Schiller Schrecklich langweilig, fand ich ganz schlimm
Kabale und liebe-Schiller schon besser , recht kurz und eine nette geschichte
Thomas Mann-Tod in Venedig auch schlimm, sätze drei seiten lang..
Max Frisch- Don juan
max Frisch- homo faber beide nicht gut, man kann sich absolut nihct hineinversetzen und die geschichte finde ich auch langweilig
Goethe-FaustI endlich mal ein gutes Buch, interessant geschireben und ne spannende story
Lessing-Nathan der Weise Auch ein nettes buch
Dürenmatt-die Physiker richtig lustig, auch einfach zu lesen
Dürenmatt- der besuch der alten dame schön sarkastisch^^

mehr fallen mir gerade nicht ein und in englisch:
Mary shelley- Frankenstein hatte mir mehr davon erwartet, fand es aber sehr verwirrend geschrieben und es sind sowieso am ende alle tot( erinnert mich irgendwie an shakespeare)
Educating Rita amüsantes buch, kurzweilig einfach zu lesen und eine nette einfache geschichte.

Das wars so ziemlich

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12. Mai 2006 um 16:04

Mal schauen, ob ich das noch zusammenkriege ...
c. ferro - "over the line"
e. t. a. hoffmann - "das fräulein von scuderi"
f. dürrenmatt - "das versprechen"
f. dürrenmatt - "der richter und sein henker"
f. dürrenmatt - "die physiker"
g. e. lessing - "miss sara sampson"
j. c. george - "julie von den wölfen"
m. levoy - "der gelbe vogel"
m. rhue - "the wave"

... in französisch haben wir auch einmal eine lektüre über einen ziemlich verrückten familienurlaub gelesen, aber ich habe leider den titel vergessen ...

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26. Mai 2006 um 13:42

Hmm
Gefallen haben mir:

Faust
Lord of the Flies (engl.)
1984 (engl.)
Bahnwärter Thiel
The Giver (engl.)

Hatte Englisch-LK und fand dort die Bücher immer am interessantesten.

Langweilig fand ich:

Effi Briest (diese dumme Schnickse!)
Mac Beth (engl.)
Die Leiden des jungen W.
Das Parfum (anstrengend zu lesen)

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30. Oktober 2006 um 15:52
In Antwort auf naoko_11891917

Hmm
Gefallen haben mir:

Faust
Lord of the Flies (engl.)
1984 (engl.)
Bahnwärter Thiel
The Giver (engl.)

Hatte Englisch-LK und fand dort die Bücher immer am interessantesten.

Langweilig fand ich:

Effi Briest (diese dumme Schnickse!)
Mac Beth (engl.)
Die Leiden des jungen W.
Das Parfum (anstrengend zu lesen)

Benötige hilfe
es wäre echt nett wenn jemand von euch mir eine inhaltsangabe zu "max frisch- wilhelm tell für die schule" geben könnte
(ich finde echt keine dazu im netz) und evtl. wenns möglich wäre mir noch seine meinung zu dem buch sagen könnte
ihr wisst gar nicht wie ihr mir damit helfen würdet

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18. Februar 2007 um 15:23
In Antwort auf elma_12089377

Benötige hilfe
es wäre echt nett wenn jemand von euch mir eine inhaltsangabe zu "max frisch- wilhelm tell für die schule" geben könnte
(ich finde echt keine dazu im netz) und evtl. wenns möglich wäre mir noch seine meinung zu dem buch sagen könnte
ihr wisst gar nicht wie ihr mir damit helfen würdet

Bitte schön
Das Stück Andorra spielt zu einer nicht näher angegebenen Zeit in einem fiktiven Kleinstaat, der nach dem Willen des Verfassers keinen Bezug zu dem realen Kleinstaat in den Pyrenäen oder irgendeinem anderen konkreten Staat hat.

Das Hauptthema des Buches ist der Antisemitismus und seine Folgen. Diese Handlung wird in zwölf Bildern dargestellt. Die Hauptfigur des Stückes ist ein junger Mann namens Andri, der bei seinem Vater, Dem Lehrer, wohnt. Die meisten Figuren im Stück sind nicht namentlich erwähnt, sondern heißen nur Der Lehrer, Der Wirt, Der Doktor, usw. Der Lehrer hat allen erzählt, er habe seinen jüdischen Pflegesohn Andri vor den Schwarzen gerettet und adoptiert. Nach einiger Zeit erfährt der Leser, dass Andri eben in Wirklichkeit der leibliche Sohn des Lehrers ist, denn in Wirklichkeit ist der Lehrer zu feige zuzugeben, dass er ein uneheliches Kind hat. Die Schwarzen sind feindliche, antisemitische Bewohner eines Nachbarlandes, die drohen in nächster Zeit einzumarschieren, und so glauben alle Bewohner Andorras ohne nachzufragen die Geschichte des Lehrers. Da der Lehrer gerne die Wahrheit ans Tageslicht bringen würde, aber ständig kneift, betrinkt er sich und so erfährt Andri nie von seiner wahren Herkunft.

Am Anfang des Stückes ist Andri heimlich mit Barblin, der Tochter des Hauses verlobt. Die beiden wissen noch nicht, dass sie Geschwister sind. Andri möchte seine Lebensträume verwirklichen. Er startet eine Tischlerlehre, um sein Berufsziel zu erreichen, und will Barblin heiraten, um mit ihr eine Familie zu gründen. Der Tischler ist nicht begeistert von der Idee, einen Juden als Lehrling anzustellen, da er der Meinung ist, dass Juden nur mit Geld arbeiten sollten. Er verlangt eine übertrieben hohe Geldsumme für die Lehre, doch der Lehrer bezahlt diese, und so stellt der Tischler Andri widerwillig ein.

Im Laufe der Geschichte wird es noch zu vielen solchen Beispielen von Vorurteilen (ob positiv oder negativ) der Bevölkerung Andri gegenüber kommen, die Andri immer mehr zermürben. Er wird allmählich zum Außenseiter und zweifelt immer mehr an sich selbst. Eine weitere dieser Situationen stellt der Anschluss an die Szene beim Tischler dar, in dem Andri den Lehrer um die Hand von Barblin bittet. Der Lehrer verneint sofort, ohne den Grund zu verraten, was Andri zu dem Schluss bringt, dass sogar sein Adoptivvater, der immer eine judenfreundliche Einstellung für sich beansprucht hatte, nun zwischen Jude und Andorraner unterscheidet. Er beginnt von nun an auch ihm zu misstrauen und gerät immer tiefer in den Strudel aus Selbstmitleid, Misstrauen gegenüber anderen und seiner aufgezwungenen jüdischen Identität. So beginnt er auch diese typischen Eigenschaften anzunehmen, die man Juden nachsagt. Das bestätigt die anderen Andorraner wiederum in ihrem Glauben. Der Lehrer geht aus Frustration darüber, dass er Andri wieder einmal nicht die Wahrheit sagen konnte, zur Wirtsstube und betrinkt sich. Andri versucht seinen letzten Trost im Pater zu finden und spricht mit ihm. Dieser hat jedoch auch Vorurteile gegenüber Andri, auch wenn sie vorteilhafter Natur sind. Er erklärt ihm, er solle das Beste aus seiner Situation machen und seine jüdischen Talente, wie zum Beispiel den Umgang mit Geld, richtig einsetzen. Andri ist sich nun endgültig sicher über seine Herkunft und Identität und geht voller Ideen nach Hause.

Als er erfährt, dass Der Soldat Barblin vergewaltigt hat, bricht er zusammen, er will selbst von Barblin die Wahrheit nicht hören und bleibt bei der Meinung, Barblin betrüge ihn. Andri fühlt sich als völliger Außenseiter und will Andorra verlassen. Daraufhin entschließt sich der Lehrer endlich dazu, die Wahrheit ans Tageslicht zu bringen. Er lässt jedoch den Pater die Arbeit erledigen, weil er selbst noch immer zu feige ist. Der Pater redet Andri darauf an und versucht ihm zu erklären, dass er kein Jude ist. Andri will das nicht glauben und beharrt auf seinem Verhalten, dass immer häufiger den Soldaten und andere Dorfbewohner provoziert. Bis jetzt haben die Schwarzen nicht angegriffen, die Andorraner begründen das oberflächlich und voller Patriotismus damit, dass ihr Land ein friedliebendes und schönes sei.

Die Handlung nimmt eine Wendung, als plötzlich eine geheimnisvolle Señora aus dem schwarzen Teil erscheint und beim Wirt ein Zimmer mietet. Der Wirt wird zwar von den anderen scharf kritisiert, verteidigt sich aber mit der Argumentation, dass noch das Gastrecht in Andorra bestehe. Auch für Schwarze. Die geheimnisvolle Señora entpuppt sich schnell als leibliche Mutter Andris, die mit Schrecken feststellen muss, welche weitreichenden Konsequenzen die an sich harmlose Lüge des Lehrers hat. Auch ihr gelingt es nicht Andri zur Vernunft zu bringen. Sie wird daraufhin von einem Unbekannten mit einem Stein erschlagen. Der Wirt beschuldigt Andri der Mörder zu sein, er habe es genau gesehen. Andri war jedoch währenddessen zuhause, seine Familie kann das bezeugen. Dennoch beharrt Der Wirt auf seiner Aussage, die sich wie ein Lauffeuer verbreitet, und schnell sind alle Einwohner derselben Meinung. Nachdem sie von dem Mord an einer ihrer Landsleute erfahren haben, marschieren Die Schwarzen in Andorra ein. Sie sind der Meinung, nur ein Jude kann der Schuldige sein. Diesen wollen sie auf eigene Faust finden. Es wird eine Judenschau organisiert, in der sich alle Einwohner Andorras auf dem Dorfplatz im Kreis aufstellen müssen. Mit einem Sack über dem Kopf gehen sie im Kreis und der Judenschauer der Schwarzen sitzt in der Mitte und prüft jede der Gestalten. Er soll Juden daran erkennen können, auf welche Weise sie gehen und wie sie riechen. Er hebt die Hand und signalisiert dabei, dass alle stehen bleiben müssen. Er sucht sich willkürlich eine Person aus und behauptet, sie sei der Jude und damit auch der Schuldige. Er nimmt die Kapuze ab und darunter erscheint Andri. Dieser wird sofort verhaftet. Man hat ihn nie wieder gesehen.

Die Bevölkerung Andorras gibt sich unschuldig, schließlich habe niemand etwas dafür können. Der Lehrer gibt sich allein die Schuld und bringt sich um. Barblin wird verrückt und weißelt im letzten Bild den Dorfplatz. Der Pater versucht ihr diese sinnlose Arbeit auszureden aber es gelingt im nicht. Sie wiederholt immer wieder, dass sie es nicht verstehen kann, warum gerade ihr Bruder geholt werden musste.

top


III. Persönliche Meinung

Dieses Buch hat meiner Meinung nach vor allem den Grund darzustellen, dass jeder Mensch zuerst Bildnisse von anderen in sich macht, ohne denjenigen zu kennen. Er schiebt ihn durch äußere Merkmale, sei es Kleidung, Haut- oder Haarfarbe, in eine Schublade und erst bei näherem Kennenlernen beginnen sich diese Vorurteile aufzulösen.

Wenn solche allgemeinen Vorurteile gegen bestimmte Volksgruppen oder Religionen gerichtet sind, sei es positiv oder negativ, fällt es den Betroffenen oft sehr schwer das Gegenteil zu beweisen. Meist entwickeln diese wiederum auch Ressentiments, und so ist jede Chance auf ein vorurteilsfreies aufeinander Zugehen vertan, was mit weitreichenden Konsequenzen verbunden ist. Solche Fälle gibt es im Kleinen (am Kinderspielplatz) wie im Großen (Drittes Reich).

Auch wenn dieses Stück zu einer Zeit entstanden ist, wo es einen wichtigen frühen Beitrag zur Aufarbeitung der Vergangenheit Deutschlands während des zweiten Weltkrieges und davor leisten hätte können, so ist dieses Buch an kein bestimmtes Ereignis angelehnt. Ereignisse dieser Art gibt es auch heute unzählige. Die Charaktere des Stückes repräsentieren auch auf sehr deutliche Art und Weise, welche Rolle die kleinen Leute in solchen Situationen spielen. Dass sie alle gemeinsam eine Katastrophe angerichtet haben, rührt ihr Gewissen eher wenig, für sich selbst fühlen sie sich unschuldig, sie haben ja nur ein klein wenig beigetragen und konnten nichts dafür.

Interessant an der Geschichte fand ich auch, dass der Charakter, der meiner Meinung nach am wenigsten Schuld auf sich geladen hatte, mit den tragischen, nicht vorhersehbaren Kettenreaktionen nicht leben konnte und sich daraufhin selbst richtete.

Das Buch hat mich abgesehen vom Inhalt durch seine sehr leicht verständliche und flüssige Sprache beeindruckt. Die Botschaft des Buches ist sofort angekommen, es hat schon nach einigen Seiten zum Nachdenken angeregt.

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18. Februar 2007 um 15:29
In Antwort auf elma_12089377

Benötige hilfe
es wäre echt nett wenn jemand von euch mir eine inhaltsangabe zu "max frisch- wilhelm tell für die schule" geben könnte
(ich finde echt keine dazu im netz) und evtl. wenns möglich wäre mir noch seine meinung zu dem buch sagen könnte
ihr wisst gar nicht wie ihr mir damit helfen würdet

Hi
ich hoffe das hat dir und die anderen geholfen...
hat jemand schon eine arbeit über das buch max frisch geschrieben wenn ja bitte schreibt mir welches bild ihr analysiert habt weil ich freitag ne arbeit darüber schreibe,,,,,, öde
meine lehrein meinte wir müssten in der arbeit ne szene(bild) analysieren..

mb bitte

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2. April 2007 um 1:51

In der Schule gelesen

Ich lese verdammt gerne, nur aus irgend einem Grund nicht wenn ich dazu gezwungen bin. Ich glaub das könnte darin liegen, dass ich mir so ein Buch nie in der Buchhandlung aussuchen würde. Eigentlich war ich bisher fast nur positiv überrascht.
Aber die großen Klassiker sind sicherlich nicht dabei.

- Die Nacht als keiner schlief
- Die Vorstadtkrokodille (Max von der Grün)
- Dann eben mit Gewalt (Jan de Zanger)
- The Australian Connection
- Der Hauptmann von Köpeninck (Carl Zuckmayer)

lg Áine

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2. April 2007 um 20:02

...
Lesen musste ich (ohne best.Reihenfolge):
Max Frisch - Homo Faber
Christa Wolf - Medea. Stimmen.
- Faust
- Effi Briest
- Woyzeck *kreisch*
- Der Hessische Landbote
- The Remains Of The Day (Engl.)
- The Tortilla Curtain "
- Romeo And Juliet ...

Überwiegend waren diese Bücher für mich "nur" Schullektüre- nichts, was mich besonders bewegt hat.
"Das Parfum" habe ich nur privat gelesen...sehr gut geschrieben, aber die Story ist mir zu unrealistisch bzw. für einen Fantasy-Roman wiederum nicht phantasievoll genug. Im Übrigen gewinnt man dabei nichts für sein Leben.

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18. August 2007 um 12:26

Schlimm!
ich bin zwar erst in der 11. klasse aber was wir bis dahin lesen mussten war teilweise schrecklich:

-willhelm tell
-kleider machen leute
-die verlorene ehre der katharina blum

bis jetzt waren aber zwei bücher ganz erträglich:

-das schiff esperanza
-damals war es friedrich
-der hauptmann von köpenick

bin mal gespannt was jetzt in der oberstufe noch kommt....

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11. September 2007 um 13:51

Warum liest man Homo faber in der schule?
hallo,
ich brauche eure hilfe.
ich bin eine italienische germanistikstudentin und schreibe gerade meine diplomarbeit über max frischs homo faber.
da ich weiß, dass es um ein buch geht, dass in der deutschen schule viel gelesen wird, ich möchte wissen aber warum.
was sagen die lehrer, wenn sie euch dieses buch empfehlen? welche aspekte des textes analysiert ihr?
danke danke danke
giuli

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