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Schicksal...

18. April 2005 um 1:14

Schicksal, ein Gedicht für Dich,
lies es und verstehe mich.

Ein Schmetterling, das möcht ich sein,
so leicht, so fein, des Herzen's rein,
ich möchte lachen, glücklich leben,
fliegen, lieben, nach grossem streben.
Doch kann ich mich nicht in die Lüfte heben,
denn ich gehe noch auf Räupchen-Wegen.
Gefangen in einem kleinen Wurm,
widerstehe ich einem grossen Sturm,
einem Sturm der da ist mein Leben,
ein Leben, das Du mir hast gegeben.

Mein Vater ging, ich war noch klein,
er wollte nicht mehr bei uns sein,
er ging fort und fand sein Glück,
und wir blieben dann allein zurück.
Nur unsre Mutter ist uns geblieben,
die wir ehren, die wir lieben.
Doch sollten wir nicht alleine sein,
bald kam ein Mann in unser Heim,
20 Jahre, geprügelt, geschlagen,
doch das, was mich macht verzagen,
das, was mir meine Seel gebrochen,
sind die Worte die er hat gesprochen:
"Mami liebt Dich nicht! Sie gehört nun mir!
Sie will Dich nicht, geh weg von hier!"
Wie wurd ich krank, wie tat ich leiden,
wie wollte ich das Leben meiden.
Ein Beruf, den ich erlernt
hat mich von meinem Traum entfernt.
es war egal, ich wollt nur raus,
raus aus diesem Qualenhaus.
Doch Schicksal Du hast mich nicht gerettet,
in ein Krankenhaus hast mich gebettet.
ich wurde schwach, ich ass nicht mehr,
der Tod, so schön, ich wollt ihn sehr.
keine Arbeit und auch kein Leben,
wie sehr ich auch danach wollt streben.
Doch ich sass wie im Terrarium,
das Leben lief um mich herum,
nur ich sass da und tat drauf warten,
das die Zeit für mich wird starten,
in der ich endlich frei sein kann,
ein Leben haben mit einem Mann.
Aber auch die Liebe sollt nicht kommen,
wie oft wurd mir mein Herz genommen,
getreten und damit gespielt,
bis ich es blutig in Händen hielt.
Kein Mann wollt bisher bei mir sein,
mich lieben bis tief ins Herz hinein.

Nun sitz ich hier und bin allein,
Muss mein Leben denn so sein?
Kein Job, kein Geld, kein eignes Dach,
Mein Körper, krank und sehr sehr schwach.
Gezwungen mit einem Kerl zu leben,
der mir nur hat Hass gegeben.
Auch keine Liebe soll ich haben,
an der mein Herz sich könnte laben.
Sag mir Schicksal, was hast Du vor?
Wie lang noch ist dieser grosse Moor,
der Moor, mein Leben, durch das ich wate,
Du tust nichts, Du stehst nur Pate.
Bleib ich stehn werd ich versinken,
und in diesem Loch ertrinken.
Doch fehlt die Kraft noch lang zu gehn.
Werd ichs schaffen? Bleib ich stehn?
Will ich sterben? Will ich leben?
Wird es eine Zukunft geben?
Schicksal Du hast mich gebeugt,
doch nicht gebrochen, sei bezeugt.
Du schlägst mich nieder, ich steh auf.
So ist mein Leben, so ist der Lauf.
Doch werd ich wacker weitergehn,
und Deinen Schlägen wiederstehn.

Schicksal, warum tust Du das?
macht Dir das denn grossen Spass?
Ich frag Dich nur, hasst Du mich?
Wenn nein, dann Schicksal bitt ich Dich,
lass das Räupchen endlich gehn,
und den Falter auferstehn.
Befreie mich von diesem Zwang,
auf dass ich endlich fliegen kann.

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24. Juni 2005 um 10:38

Hallo misswiss!
Ich habe dein gedicht gelesen und bin begeistert! Ich könnte mein Leben nie in Worte fassen. Ich bin zwar nicht so hart drangenommen worden und habe so viele Schicksalsschläge erhalten wie du, aber irgendwie verstehe ich, wie du dich fühlst. Ichbin auch sehr froh, dass du nich aufgibst, denn das ist sehr wichtig! Ich habe einmal versucht beide Seiten, positiv und negativ, in einem Gedicht unterzubringen. es ist zwar nicht so gut, aber ich hoffe trotzdem, dass du es dir ansiehst.

Viele Leben

Jeder Mensch trägt sie in sich drin,
viele Leben, die uns tragen dahin.
Sie geben uns Trauer, aber auch Fröhlichkeit
und sie löschen die Sorgen und bringen uns Leid.

Sie zeigen uns Wahrheit und verstecken die Realität,
sie halten Momente fest und machen, dass alles weitergeht.
Die Leben zeigen uns Liebe, aber auch Schmerz,
sie bewachen und zerbrechen unser Herz.

Ohne diese Leben wäre unserer trostlos und leer,
also hört meine Worte und gebt sie nicht her.
Bewahrt sie und haltet das Gleichgewicht verschiedener Leben,
sonst verliert ihr eines und niemand kann es euch wiedergeben

Bewahrt das Licht in euch, aber auchden Schatten,
denn fehlt euch eins, müsst ihr auf das andere warten.
Ihr braucht auch Schmerz, nicht nur Glück im Leben,
denn ohne das eine, kann es das andere nicht geben.

Wenn inr nun fragt, wer diese Leben sind,
fragt eure Gefühle und ihr wisst es bestimmt!

Bitte versuche nicht ein einzieges Mal aufzugeben! Es ist eine sehr gute Eigenschaft, wenn du einfach weitermachst!

Bis dann,
Darklight16

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5. Juli 2005 um 23:43
In Antwort auf azubah_12351717

Hallo misswiss!
Ich habe dein gedicht gelesen und bin begeistert! Ich könnte mein Leben nie in Worte fassen. Ich bin zwar nicht so hart drangenommen worden und habe so viele Schicksalsschläge erhalten wie du, aber irgendwie verstehe ich, wie du dich fühlst. Ichbin auch sehr froh, dass du nich aufgibst, denn das ist sehr wichtig! Ich habe einmal versucht beide Seiten, positiv und negativ, in einem Gedicht unterzubringen. es ist zwar nicht so gut, aber ich hoffe trotzdem, dass du es dir ansiehst.

Viele Leben

Jeder Mensch trägt sie in sich drin,
viele Leben, die uns tragen dahin.
Sie geben uns Trauer, aber auch Fröhlichkeit
und sie löschen die Sorgen und bringen uns Leid.

Sie zeigen uns Wahrheit und verstecken die Realität,
sie halten Momente fest und machen, dass alles weitergeht.
Die Leben zeigen uns Liebe, aber auch Schmerz,
sie bewachen und zerbrechen unser Herz.

Ohne diese Leben wäre unserer trostlos und leer,
also hört meine Worte und gebt sie nicht her.
Bewahrt sie und haltet das Gleichgewicht verschiedener Leben,
sonst verliert ihr eines und niemand kann es euch wiedergeben

Bewahrt das Licht in euch, aber auchden Schatten,
denn fehlt euch eins, müsst ihr auf das andere warten.
Ihr braucht auch Schmerz, nicht nur Glück im Leben,
denn ohne das eine, kann es das andere nicht geben.

Wenn inr nun fragt, wer diese Leben sind,
fragt eure Gefühle und ihr wisst es bestimmt!

Bitte versuche nicht ein einzieges Mal aufzugeben! Es ist eine sehr gute Eigenschaft, wenn du einfach weitermachst!

Bis dann,
Darklight16

Danke!
Hallo Darklight16

Ich danke Dir für Deine Worte! Ich werde nicht aufgeben und ich bin froh, dass Dir mein Gedicht gefallen hat.

Ich habe Deins gelesen und finde es wirklich sehr gut! Es ist auch gut zu wissen, dass man nicht mit Schiksalsschlägen alleine steht. Viel Kraft!

MissSwiss

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