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Suche gedichte zu diesem thema

11. Januar 2007 um 21:46

hallo ihr lieben
da ich ein begeisteter gedichte fan bin suche ich nun gedichte passend hierzu:
ein mädchen lernt einen jungen auf einer party kennen er spricht sie an und bevor sie geht küsst er sie eine woche später treffen sie sich im kino wo er sie die ganze zeit küsst und wärend dem film ihre hand sanft streichet. nach dem kino güsst und liebkost er sie die ganze zeit und wird sogar ein bisschen intimer.nach dem kino meldet er sich nicht mehr und lässt sich nirgends mehr blicken bis sie ihm mitteilen mus das sie sich in ihn verliebt hat und er ihr nur mitteilt das er sie nicht liebt sondern nur attraktiv und nett fand und sie näher kennenlernen wollte und meint sie könnten nicht miteinander reden und hätten nichts gemeinam.darauf hin zerbrach ihr herz und die schmerzen trägt sie heut noch mit sich.

ich denke ihr wisst ungefähr worum es geht das der typ sie nur verarscht oder mit ihr gespielt hat denn er hat ihr die ganze zeit komplimente gemacht und hat mit ihr händchen gehalten und hat ihr was vorgemacht,und er war es ja der sie die ganze zeit küsste.wäre schön wenn ihr dazu vielleicht pasende gedichte über diese trauer habt,vielleicht was was zu dieser geschichte gut passen würde.würde auch gerne selbst dichten,habe jedoch leider nicht dieses talent dazu.die gedichte sollen an eine bestimmte person gerichtet sein. an diesesn jungen! LG

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7. Februar 2007 um 16:07

Kleine Auswahl
Hi, ich hab mal geschaut was ich finde. Weiss jedoch nicht, welche Epoche du eher bevorzugst, habs jetzt mal chronologisch (alt-neu) augeführt. Gibt aber noch einiges mehr zu dieser Thematik


Carl Zuckmayer

Vergängliche Liebe

Das kleine Mal in deiner Schenkelbeuge
Ist mir so vertraut,
Als wär ich deines Lebens erster Zeuge
Und hätt als nacktes Kindlein dich erschaut.
Noch fühl ich traumbeschneit in seligen Händen
Das Schauern deiner Haut
Und weiß: eh sich die Wintersterne wenden,
Ist es wie Schnee zertaut.

Pocht Herz an Herz, und stammelt Mund bei Munde
Den Schwur der Ewigkeit
Tropft schon das Blut aus jener süßen Wunde
Der zubemeßnen Zeit.
So leer der Becher bis zum bittren Grunde
Und mach dem Schmerz dich wie der Lust bereit
Noch in dem Sturz der letzen Liebesstunde
Sie du, Verhängnis, hochgebenedeit.


Renate Rasp

Abschied von Pierre oder: Warum so erstaunt?

Warum sind wir erstaunt,
wenn wir verraten werden?
Wir haben doch alles schon gewusst!
Auch meine Kindheit ist voll mit Begebenheiten
Und Träumen von Freundschaft Wahlverwandtschaften
Zerbrochen wie das Porzellan am Boden,
und jedes Stück muss eingesammelt werden,
bevor wir diese Straße nochmal gehn.
So, wo ist jetzt der Unterschied,
mein lieber neuer Feind
und liebster Freund von gestern?
Ich weiß, du lächelst,
und ich habe das schon oft gesehn,
diese verständnisvolle Offenheit,
die Haß bedeckt
mit einer Maske des Biedermannes.
Das ist mir nicht neu,
nein, gar nicht neu
ist mir das.
Und doch dieser Schreck,
dieses Erstaunen
Ach ja, ich weiß,
und ich erinnere mich,
es kommt langsam zurück,
dass ich in einer fremden Welt
alleine bin.
Und die Verbindung war für eine kurze Zeit
zwischen zwei Fremden,
die sich einmal ausgeruht
und fanden, dass dies doch nicht
ihr Zuhause war.
Es war nicht deine Schuld
Noch meine, nur siehst du
Ich hab an dich geglaubt
Du nicht an mich.


Selbstbetrug

Du erzählst
von diesem Mann
der dir so heftig
in die Seele
geraten ist.
Erzählst
von seinem Bedürfnis
nach sexuellen Spielereien
für die du dir zu schade bist.
Hast alle Tränen dieser Welt
in deinen Augen
weil du ihn liebst
und erzählst nichts
von deinem Bedürfnis
nach Zärtlichkeit

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7. Februar 2007 um 16:09
In Antwort auf kleineschreiberin

Kleine Auswahl
Hi, ich hab mal geschaut was ich finde. Weiss jedoch nicht, welche Epoche du eher bevorzugst, habs jetzt mal chronologisch (alt-neu) augeführt. Gibt aber noch einiges mehr zu dieser Thematik


Carl Zuckmayer

Vergängliche Liebe

Das kleine Mal in deiner Schenkelbeuge
Ist mir so vertraut,
Als wär ich deines Lebens erster Zeuge
Und hätt als nacktes Kindlein dich erschaut.
Noch fühl ich traumbeschneit in seligen Händen
Das Schauern deiner Haut
Und weiß: eh sich die Wintersterne wenden,
Ist es wie Schnee zertaut.

Pocht Herz an Herz, und stammelt Mund bei Munde
Den Schwur der Ewigkeit
Tropft schon das Blut aus jener süßen Wunde
Der zubemeßnen Zeit.
So leer der Becher bis zum bittren Grunde
Und mach dem Schmerz dich wie der Lust bereit
Noch in dem Sturz der letzen Liebesstunde
Sie du, Verhängnis, hochgebenedeit.


Renate Rasp

Abschied von Pierre oder: Warum so erstaunt?

Warum sind wir erstaunt,
wenn wir verraten werden?
Wir haben doch alles schon gewusst!
Auch meine Kindheit ist voll mit Begebenheiten
Und Träumen von Freundschaft Wahlverwandtschaften
Zerbrochen wie das Porzellan am Boden,
und jedes Stück muss eingesammelt werden,
bevor wir diese Straße nochmal gehn.
So, wo ist jetzt der Unterschied,
mein lieber neuer Feind
und liebster Freund von gestern?
Ich weiß, du lächelst,
und ich habe das schon oft gesehn,
diese verständnisvolle Offenheit,
die Haß bedeckt
mit einer Maske des Biedermannes.
Das ist mir nicht neu,
nein, gar nicht neu
ist mir das.
Und doch dieser Schreck,
dieses Erstaunen
Ach ja, ich weiß,
und ich erinnere mich,
es kommt langsam zurück,
dass ich in einer fremden Welt
alleine bin.
Und die Verbindung war für eine kurze Zeit
zwischen zwei Fremden,
die sich einmal ausgeruht
und fanden, dass dies doch nicht
ihr Zuhause war.
Es war nicht deine Schuld
Noch meine, nur siehst du
Ich hab an dich geglaubt
Du nicht an mich.


Selbstbetrug

Du erzählst
von diesem Mann
der dir so heftig
in die Seele
geraten ist.
Erzählst
von seinem Bedürfnis
nach sexuellen Spielereien
für die du dir zu schade bist.
Hast alle Tränen dieser Welt
in deinen Augen
weil du ihn liebst
und erzählst nichts
von deinem Bedürfnis
nach Zärtlichkeit

Selbstbetrug
Edit: das letzte ist von Jörn Pfennig.

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9. Februar 2007 um 14:00
In Antwort auf kleineschreiberin

Selbstbetrug
Edit: das letzte ist von Jörn Pfennig.

Danke
das erste war zwar nicht so mein geschmack das letzte schon eher.darf ich fragen wo du sie gefunden hast? im internet und wenn unter welchen suchwörtern? würde gern noch weitere gedichte zu diesem thema finden. ganz liebe grüße

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12. Februar 2007 um 17:54
In Antwort auf casey_12684778

Danke
das erste war zwar nicht so mein geschmack das letzte schon eher.darf ich fragen wo du sie gefunden hast? im internet und wenn unter welchen suchwörtern? würde gern noch weitere gedichte zu diesem thema finden. ganz liebe grüße

Hm
Also eher was neuzeitliches, wenn dir das letzte gefallen hat. Die hab ich nicht im Internet gefunden, sondern in Büchern


Schneewitchen

Du hast auf meinem Stuhl gesessen,
du hast von meinem Teller gegessen,
du hast in meinem Bett gelegen.

WEnn du nun gehen willst, geh nachts
(ich möchte diesen Tag nicht hassen),
und nimm bitte die Hintertür
(ich werde sie meiden können).
Ich werde dein Bild zerreißen und mir
mit den Schnipseln Zigaretten anzünden.

Und meinen Teller zerschlagen,
meinen Stuhl vor die Tür stellen
und auf dem Fußboden schlafen.

- Uwe Klabunde -

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