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Wer weiß wie man ein Buch schreibt?

12. Mai 2005 um 15:39

ich würde gerne ein Buch schreiben, da mir tausend Ideen im Kopf herumschwirren. Aber ich möchte es richtig machen. Stimmt es, dass man sich Karteikärtchen anlegt von allen Personen die in diesem Buch vorkommen, gibt es ein bestimmtes Schema und wenn das Buch fertig ist, wie stelle ich es dem richtigen Verlag vor?? Würde mich über eine Antwort von einem Fachmann(Frau) würde ich mich freuen.

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16. Mai 2005 um 17:01

Ehrlich gesagt...........
frag ich mich das auch, nach spätestens zwanzig seiten sind alle meine Helden Tod :?

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24. Mai 2005 um 10:06

Ein paar Tipps für den Anfang
Es ist, das nur vorweg, unheimlich schwer ein Buch zu schreiben. Ich finde es aber toll und mutig, dass ihr es trotzdem machen wollt. Denn es ist ein unheimlich befriedigender Job.
Zuerst müsst ihr euch klarmachen, dass es ohne Fahrplan nicht geht. Ihr überlegt euch also, wie die Geschichte laufen soll. Mir hilft es dabei immer, schon die ersten 10 bis 20 Seiten geschrieben zu haben, um dann zu sehen, wer meine Hauptperson ist, in welches Genre ich den Roman einordnen kann, etc. Dann schreibe ich meist ein Exposé, also den Fahrplan, wo es in der Geschichte lang geht. Dabei entwickeln sich die Charaktere ganz von allein, und es ist sicher hilfreich, für jede wichtige Person eine Karte anzulegen. Es klingt komisch, aber ich weiß manchmal mitten in der Geschichte auch nicht mehr, ob ich die Heldin mit grünen oder grauen Augen in die Geschichte geschickt habe - was natürlich immer passen sollte.

Es gibt auch ein paar schöne Autorenratgeber, die man befragen kann, dort finden sich einige Tipps, die wirklich weiterhelfen. Wenn ihr mögt, schreibt mich an, und ich schicke euch eine Liste mit den Must-Haves.
july.r.gemstein (at) gmx.de

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27. Mai 2005 um 18:26

Is....
zumindest maln Tip

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25. Juli 2005 um 3:25
In Antwort auf joulissis

Is....
zumindest maln Tip

Tja ...
Also ich schreibe selber auch gerne Bücher. Ich lege mir ein Konzept zu Recht und zwar in dem ich eine ausführliche Zusammenfassung über die Story schreibe und eine Personifizierung und Entwicklung der Charaktere und dann lass ich mich einfach von meiner Kreativität leiten.

Sicher kann man das alles noch etwas professioneller angehen, aber bei mir klappt es.
Momentan schreibe ich ein Drama, das an Goethes "Faust" angelehnt ist, auch alles in Reimstruktur, die Rezensenten sind begeistert. *g*

Will damit bloß sagen, dass man nicht umbedingt alles Schritt für Schritt planen muss, Improvisation ist auch sehr wichtig.

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25. Juli 2005 um 11:17

Ich schreibe auch gerade..
einen Roman, Arbeitstitel Mutprobe. Es soll ein gesellschaftkritischer Text werden, in dem es um Vorverurteilung und deren Konsequenzen geht. Es ist auch mein erster Versuch. Ich habe es so gemacht:
Zuerst habe ich meine Geschichte, die ich mir ausgedacht habe, in groben Zügen aufgeschrieben. Dafür habe ich in Word eine eigene Datei. Eine Zweite Datei heißt bei mir. "mitwirkende Personen", da schreibe ich alles über die Personen rein, was ich ihnen im Laufe der Geschichte angedichtet habe, Alter, Familie, Beruf usw. damit ich nicht immer im Text danach suchen muss. Karteikarten gehen natürlich auch, aber ich finde im EDV-Zeitalter ist es so einfacher. Dann habe ich in den ersten Kapiteln die Personen vorgestellt mitsamt ihrem Umfeld. Wenn ich dann in der Geschichte an einem Punkt bin, an dem es im vorgedachten Schema nicht passt, denke ich mir halt was passenderes aus. Improvisation! Außerdem habe ich versucht, den Handlungsort usw. im Internet so zu recherchieren, dass es stimmig ist. Ich bin zwar kein Fachmann, aber ich hoffe dir trotzdem etwas weiter geholfen zu haben. Schreib mir mal, wie es bei dir klappt.

awjg

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2. August 2005 um 8:36
In Antwort auf awjg

Ich schreibe auch gerade..
einen Roman, Arbeitstitel Mutprobe. Es soll ein gesellschaftkritischer Text werden, in dem es um Vorverurteilung und deren Konsequenzen geht. Es ist auch mein erster Versuch. Ich habe es so gemacht:
Zuerst habe ich meine Geschichte, die ich mir ausgedacht habe, in groben Zügen aufgeschrieben. Dafür habe ich in Word eine eigene Datei. Eine Zweite Datei heißt bei mir. "mitwirkende Personen", da schreibe ich alles über die Personen rein, was ich ihnen im Laufe der Geschichte angedichtet habe, Alter, Familie, Beruf usw. damit ich nicht immer im Text danach suchen muss. Karteikarten gehen natürlich auch, aber ich finde im EDV-Zeitalter ist es so einfacher. Dann habe ich in den ersten Kapiteln die Personen vorgestellt mitsamt ihrem Umfeld. Wenn ich dann in der Geschichte an einem Punkt bin, an dem es im vorgedachten Schema nicht passt, denke ich mir halt was passenderes aus. Improvisation! Außerdem habe ich versucht, den Handlungsort usw. im Internet so zu recherchieren, dass es stimmig ist. Ich bin zwar kein Fachmann, aber ich hoffe dir trotzdem etwas weiter geholfen zu haben. Schreib mir mal, wie es bei dir klappt.

awjg

Danke für den Tip
ja so könnte man es machen, wäre einfacher als Karteikarten. Werde es mal so versuchen aber jetzt fahre ich erst mal in Urlaub. Vielen Dank und liebe Grüße aus dem Schwarzwald schneewittchen

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24. April 2013 um 16:32

Ein Buch zu schreiben ist gar nicht so einfach
Ein Buch zu schreiben ist gar nicht so einfach. Wenn das Buch dann fertig ist, fängt die Arbeit erst an. Man möchte ja in der Regel auch, dass das Buch dann auch von anderen gelesen wird.

Hier findest sich zum Beispiel in Interview mit einem jungen Schriftsteller, der versucht hat sein Buch zu veröffentlichen.

http://www.freizeitkreativ.com/Wie-schreibt-man-ein-Buch.html

Bei normalen Verlagen hatte er keine Chance. Finde das Interview ist wirklich interessant zu lesen für jeden, der überlegt ein eigenes Buch zu schreiben und dann auch zu veröffentlichen.

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26. April 2013 um 10:23

Da steht wie man ein Busch schreibt
Hallo,
unter diesem Link findest Du viele Tipps, Anregungen und Hinweise, wenn Du Texte zu Papier bringen willst.
Viel Erfolg

Knistern

www.autorenhaus-verlag.de

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18. Mai 2013 um 13:07

Das ist individuell verschieden
Das ist ganz verschieden. Manche Autoren haben Karteikarten. Andere ein einen riesenhaften Abrissblock, wo sie Ideen skizzieren und ganz chaotisch rumschreiben. Oder sie nutzen ein spezielles Schreibprogramm, das ihnen bei der Gliederung hilft. Und andere wieder haben alles im Kopf. Manche planen viel, andere wenig, müssen aber dann dementsprechend mehr überarbeiten. Aber: Vielleicht versuchst Du es mal mit kürzeren Texten, da merkst Du schon, ob Du lieber planst und notierst oder einfach drauf losschreibst (und dafür viel Zeit mit Überarbeiten verbringst, Zeit kann man durch drauf los schreiben jedenfalls keine gewinnen).
Außerdem wirst Du vermutlich feststellen, dass eine Geschichte fertig zu schreiben, erst einmal eine enorme Hürde ist. Das müssen keine mehrere Hundert Seiten sein, selbst eine kurze Geschichte ist verdammt schwer, zu einem sinnvollen Ende zu bringen. Es wird aber mit der Zeit leichter. Vor allem kann man auch kurze Geschichten leichter veröffentlichen (in Anthologien oder Zeitschriften) als gleich einen ganzen Roman, da bekommt man dann auch Feedback vom Lektorat und wird dann besser.

Wenn Du einen Roman wirklich schreiben willst: Nicht zu früh freigeben. Halbgare Geschichten interessieren keinen und es ist hart, bis man sich zu einer Veröffentlichung durchgekämpft hat. Natürlich möchte man gleich, sobald man "Ende" unter das Ding geschrieben hat, aber bloß nichts übereilen!
Verlage suchen kann man aber gleich. (Ev. ein Notizbuch mit Adressen anlegen.) Genau nachlesen, wer was sucht. (Ein Verlag für Reiseführer druckt nun mal keinen Fantasyroman.)
Dem Verlag stellst Du Dich per E-Mail oder auf dem Postweg vor, wie der das will, steht fast immer auf der Homepage. Manchmal etwas versteckt, weil ein Verlag ja in erster Linie Leser und nicht Autoren braucht. Lies alles nach und mach es so, wie der Verlag das möchte. Üblich ist es, nicht das ganze Manuskript senden. Die normalen Bewerbungsunterlagen sind Exposee, Leseprobe (üblicherweise 1. Kapitel oder die ersten 30 Seiten), Biographie und falls vorhanden, eine Bibliographie, sowie ein formloses Begleitschreiben.

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30. August 2013 um 13:41

Bücher und Kurzgeschichten selbst veröffentlichen
Selbst geschriebene Bücher, Gedichte oder Kurzgeschichten können sehr einfach und kostenfrei auf www.bestselleridee.de angeboten und verkauft werden.
Auf diesem neuen Portal hat man zudem die Möglichkeit verschiedene Nutzungsrechte an seinem Buch zu verkaufen.

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25. Juli 2014 um 11:53

Buch schreiben
Hallo Schneewittchen19, ein Buch schreibt man, indem man anfängt zu schreiben Ich weiß, es hört sich blöd an, aber meist hapert es daran, dass man anfängt und irgendwann die Lust verliert. Denn das ist das eigentlich schwere: dran zu bleiben und möglichst jeden Tag! Je mehr Pausen zwischen den Schreibphasen entstehen, umso schwieriger ist es, wieder reinzukommen. Man vergisst einiges und muss immer wieder nachschauen, was genau man eigentlich schon geschrieben hat. Es ist hilfreich, sich zu den einzelnen Personen Notizen zu machen, den manche davon, kommen nur ab und zu vor und 20 Seiten später hat man vielleicht den Namen vergessen Alles andere ist Geschmackssache. Manche Schriftsteller haben die gesamte Geschichte bereits im Kopf inkl. Ende, andere lassen sich beim Schreiben treiben und schauen, wo sie ihre Geschichte hinführt. So war es bei mir. Also, wie gesagt, fange einfach an und sei diszipliniert, denn das ist das eigentlich schwierige daran: eine Geschichte zu Ende zu bringen. Viel Erfolg!

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22. September 2014 um 18:41
In Antwort auf telynia

Tja ...
Also ich schreibe selber auch gerne Bücher. Ich lege mir ein Konzept zu Recht und zwar in dem ich eine ausführliche Zusammenfassung über die Story schreibe und eine Personifizierung und Entwicklung der Charaktere und dann lass ich mich einfach von meiner Kreativität leiten.

Sicher kann man das alles noch etwas professioneller angehen, aber bei mir klappt es.
Momentan schreibe ich ein Drama, das an Goethes "Faust" angelehnt ist, auch alles in Reimstruktur, die Rezensenten sind begeistert. *g*

Will damit bloß sagen, dass man nicht umbedingt alles Schritt für Schritt planen muss, Improvisation ist auch sehr wichtig.

Ich schreibe
auch gerade an einem Duett-Buch. Leider hat sich meine Schreibpartnerin verabschiedet. Ich finde diese Art von Buch einfach am besten um bei der Stange zu bleiben und man erfährt sehr viel über Gedanken eines Anderen! Nur zu empfehlen!

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